Neues, aktuelles Normalismusbuch erschienen: “Normale Krisen? Normalismus und die Krise der Gegenwart. Mit einem Blick auf Thilo Sarrazin”

Ab sofort in Buchläden und übers Internet verfügbar (Konstanz University Press: 19,90 Euro): Das neue Normalismusbuch (von Jürgen Link). Insbesondere Leserinnen dieses Blogs hätten wirklich etwas davon, es zu erwerben, zu lesen und weiterzuempfehlen.

Warum?

– Weil es die Normalismustheorie (Was sind eigentlich Normalitäten und wie werden sie produziert?) auf neuestem Stand und von Fachterminologie entlastet, prägnant zusammenfasst (mit konkreten Beispielen und Abbildungen).

– Weil es also eine wichtige Basistheorie dieses Blogs gut verständlich darstellt.

– Weil es diese Theorie am Beispiel der großen Krise von Normalismus und Kapitalismus seit 2007 aktualisiert und damit eine neue, originelle Theorie dieser Krise vorlegt: weder ökonomistisch noch kulturalistisch, sondern kopplungs-pluralistisch.

– Weil es insbesondere auch den Begriff einer “Normalitätsklasse” erklärt, ohne den die Dynamik der Krise rätselhaft bleibt.

– Weil es nebenbei auch endlich eine wissenschaftlich belastbare Abfertigung Sarrazins und seiner (protonormalistischen!) Quellen liefert.

– Schließlich auch noch: Weil ein großer Verlag das Manuskript mit der Begründung ablehnte, es “könne nicht im Markt untergebracht werden”: Bitte helft, diese Prognose zu widerlegen.

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4 Antworten zu “Neues, aktuelles Normalismusbuch erschienen: “Normale Krisen? Normalismus und die Krise der Gegenwart. Mit einem Blick auf Thilo Sarrazin””

  1. Wolf Wingenfeld sagt:

    Bin neugierig – muss aber gestehen, dass ich das erste “Normalismus”-Buch schon jahrelang ungelesen im Schrank stehen habe. Man kommt einfach zu nichts, und zum Lesen schon gar nicht, wenn man in der Schule arbeitet…

  2. Dr. rer. nat. Harald Wenk sagt:

    Sozusagen sein eigener Interdiskurs. “Einführungen” sind bitter notwendig und man kann gut sich dass mit Karten in verschiedenem Masstab vergegenwärtigen. Ein Lexikonartikel ist wie “auf der Weltkarte”, die Forschungsartikel sind wie Masstab 1:1 Karten. Es geht also nichts verloren. Da die Einführung vom Theorieentwerfer selbst ist, ist unzulässige Vereinfachung ausgeschlossen. Da nicht nur für die Schule, vielmehr fürs Leben gelernt werden soll, erinnere man sich an früher Zeiten, wo man im Handgemenge des Alltags mit ein paar mehr oder weniger sinnigen Sprichwörtern zurechtkommen musste. Da haben wir hier “eigentlich” ein Theorieparadies. Man sollte die Früchte der Erkenntnis mit dem LKW ruhig aufladen…

  3. […] Mittwoch, den 8. Mai  um 19 Uhr wird Jürgen Link im DISS sein neues Buch “Normale Krisen. Normalismus und die Krise der Gegenwart” […]

  4. annede sagt:

    Aktuelles fürs belegstellenarchiv “Normalismus”: Reemtsma in brand 1 zu Vertrauen und Normalität http://b1.de/JP_Reemtsma

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