(Krisenlabor GR:) “Goldene Polizei” bestätigt!

In Ergänzung des letzten Post: Die “Parallelgesellschaft” zwischen parastaatlichen und innerstaatlichen Fasci wurde inzwischen drastisch bestätigt: Wie die Zeitung “To Vima” (Pasok-nah) berichtet, gab (bzw. gibt) es innerhalb der Polizei eine organisierte “Tasche” der X.A. (“Goldene Morgenröte”) mit dem offiziellen Namen “Goldene Polizei” (Chrisí Astynomía). Diese Gruppierung wollte sogar im Mai 2013 offiziell bei Personalratswahlen als eigene “Polizeigewerkschaft” kandidieren. Diese Kandidatur wurde von der oberen Polizeiführung “vereitelt”, wie es heißt, und zwar “wegen des Bildes der griechischen Polizei im Ausland”. Gleichzeitig bekamen aber die staatlichen Chrisavgites beruhigende Signale: Ihre Gegner wurden gewarnt, allzu polemisch mit einer im Parlament vertretenen Partei umzugehen – und mehrere “goldene Polizisten” konnten auf Listen anderer Gewerkschaften kandidieren.

Zwei Fragen ergeben sich direkt daraus: Warum erfährt die Öffentlichkeit solche Monstrositäten erst jetzt (warum verschwiegen nicht nur die Polizeiführung und das Innenministerium, sondern auch die sich als demokratisch begreifenden Polizeigewerkschaften und Parteien einen solchen Skandal)? Welche Konsequenzen werden jetzt gezogen, wo die Regierung die “Zerschlagung” der X.A. national und international heraustrompetet?

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Eine Antwort zu “(Krisenlabor GR:) “Goldene Polizei” bestätigt!”

  1. Dr. rer. nat. Harald Wenk sagt:

    schon breivik wies darauf hin, dass die polizei enfg mit rechtsradikalen zusammenarbeit. sie tun es extrem heimtückisch-heimlich.
    bei der beeantwortung der frage, warum wir das erst jetzt erfahren? die rechten müssen in regierung und verwaltung wohl viel sympathie haben, weil das volk sowieso nur als eher lästiges, kosten/aufwandsträchtiges objekt betrachtet wird und verdeckung auch gar nicht so schwer.

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