Rechtzeitig zum 4. Jahrzehnt: die neue Homepage der Zeitschrift “kultuRRevolution”

Leserinnen, die mehrfach in dieses Blog geschaut haben, wissen, dass es Teil eines mehrfacettigen Projekts ist, zu dem auch die “zeitschrift für angewandte diskurstheorie” mit dem Namen kultuRRevolution gehört, die im Klartext-Verlag Essen erscheint (und bloß 17 Euro 50 incl. Versand im Jahresabo für 2 Hefte kostet). Die kultuRRevolution (kRR) wird im Herbst mit ihrem Heft 63 bereits 30 Jahre alt.

Die gänzlich neugestaltete Homepage (www.zeitschrift-kulturrevolution.de) informiert ab sofort über die “Spezialitäten” der kRR, über das jeweils aktuelle Heft sowie (unter dem Menüpunkt “HEFTÜBERSICHT” auch über alle bisher erschienenen Hefte. Diese Übersicht wird schrittweise auch auf alle Artikel und Autorinnen ausgedehnt. Unter dem Menüpunkt “KULTURREVOLUTION” kann man nicht bloß direkt ein Abo ordern, sondern auch “kRR MITGESTALTEN”, also Fragen, Kritiken und auch Vorschläge (auch Textvorschläge) einbringen.

Häufige Begriffe auch dieses Blogs (wie “Diskurs”, “Interdiskurs”, “Kollektivsymbol”, “Normalismus”, “Kulturrevolution”, “Simulation”) gehören zu den “Dauerbrennern” der Zeitschrift kRR, in der sich also jeweils viele theoretische und theoretisch-praktische (angewandte) Beiträge von sowohl sehr bekannten wie weniger bekannten Autorinnen finden. Das Besondere des Projekts kRR ist, dass es sowohl als eine Art “orientierende Plattform der Diskurstheorie” (im Anschluss an Foucault – und besonders der Interdiskurstheorie) auch in der “scientific community” anerkannt ist und dennoch gleichzeitig ein spezifisches politisches Engagement verfolgt – nach dem Prinzip auch dieses Blogs: “WNLIA” (Weder Noch Lieber Igendwie Anders). Weder rein akademisch noch rein “politisch” – vielmehr eben angewandt-diskurstheoretisch – weder total verstart noch bloß anonym-bloggerisch, vielmehr eben kooperativ (ohne Witz).

Demnächst wird auch das Jubiläumsheft 63, das im Herbst erscheinen wird (“30 Jahre kRR – Bilanz und Vorerinnerung”) auf der Homepage angekündigt und präsentiert werden. Viele sogenannt “linke” Zeitschriften sind seit 1980 und dann massenweise nach 1989 untergegangen – nicht so die kRR, weil sie seit ihrem Beginn vorerinnernde Konzepte für 2001 und danach hatte – es lohnt sich, sich über sie zu informieren und sie ggf. auch zu unterstützen (was sie wie jedes Projekt brauchen kann).

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Eine Antwort zu “Rechtzeitig zum 4. Jahrzehnt: die neue Homepage der Zeitschrift “kultuRRevolution””

  1. Dr. rer. Nat. Harald Wenk sagt:

    Die Zeitschrift präsentiert sozusagen die Weltmeisterklasse von Zeitschriften weil sie die besten Theorien der Humanwissenschaften, gebündelt mit der selbstentwickelten und exposierten Theorie des Normalismus, dazu politisch eingreifend, dabei strategisch analysierend und prognostizierend. Es werden Qualifikationsschriften einem breiteren Leserkeis zugänglich gem,acht, die durch erwähnte Forschungsstrategien und Theorien zusammnegehalten sind.

    Kurz, es ist allen Philosophie, Soziologie, Psychologie, Kulturwissenschaftler Lehrern und allen irgendwie politisch auch Interessierten extrem stark zu empfehlen. Theoretische Orientierungslosigkeit(Nihilismus), insbesondere bei “aktuellen”, neueren Entwicklungen – weil auch die Ansprüche an Wissenschaftlichkeit da sind (Wertfreiheit der Wissenschaft, ik hör dir trapsen) ?
    Das muss nicht sein!!

    Die Leistung der “Realassoziationen” wird zum Exempel mit dem Afghaistanappel und diesem Block “versucht”.

    Eine kleine Anmerkung. Die Leser profitiert durch Ausfüllen einer klein Blindstelle in der Foucaultderivierten Theorie. Das ist die SCHAM in ihrer direkten psychologischen SCHLECHTEN Wirkungen. Das führ uns eine kleine Leseanleitung: Es ist sehr fruchtbar, besonders über eine Spinozarezeption (tragend für die Poststruktralisten, speziell Deleuze), den Weg zu den gewohnten psychologischen und politischen und wissenschaftstheoretischen und physikalischen Kategorien zu haben. Dann bekommt das ganze ein Ganzbeleuchtungscharakter, Spiegelung der Lichtquelle inklusive.

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