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	<title>Kommentare zu: „Bodenbildung“ — eine Metapher aus dem Kollektivsymbol des Gebäudes — und was dahinter steckt.</title>
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	<description>(Nicht) normale Zeiten! — kultuRRevolutionäre Zeiten?</description>
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		<title>Von: anton reiser</title>
		<link>http://bangemachen.com/2009/willkommen/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>anton reiser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 15:42:45 +0000</pubDate>
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		<description>der &quot;boden der krise&quot; als killing fields des kapitalismus; wäre das als  ironisierung  zu hart??

anton</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der &#8220;boden der krise&#8221; als killing fields des kapitalismus; wäre das als  ironisierung  zu hart??</p>
<p>anton</p>
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		<title>Von: j.link</title>
		<link>http://bangemachen.com/2009/willkommen/comment-page-1/#comment-26</link>
		<dc:creator>j.link</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 14:08:34 +0000</pubDate>
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		<description>lieber anton reiser,
aus Deinem material ergibt sich schön, dass die meisten kollektivsymbole ambivalent funktionieren können: der &quot;boden&quot; ist mal positiv (an  der börse), mal negativ (z.B. wenn der boxer zu boden geht).  sogar die heilige kuh des &quot;wachstums&quot; kann auch mal negativ sein: bei krebs.  es handelt sich also um ein spielfeld, das unsereins auch gegen die hegemonie nutzen könnte.  die erste chaotenpflicht ist natürlich die ironisierung dieses ganzen systems im geiste von karl kraus.  an diesem ball sollten wir gemeinsam bleiben!
in diesem sinne, Dein j.l.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber anton reiser,<br />
aus Deinem material ergibt sich schön, dass die meisten kollektivsymbole ambivalent funktionieren können: der &#8220;boden&#8221; ist mal positiv (an  der börse), mal negativ (z.B. wenn der boxer zu boden geht).  sogar die heilige kuh des &#8220;wachstums&#8221; kann auch mal negativ sein: bei krebs.  es handelt sich also um ein spielfeld, das unsereins auch gegen die hegemonie nutzen könnte.  die erste chaotenpflicht ist natürlich die ironisierung dieses ganzen systems im geiste von karl kraus.  an diesem ball sollten wir gemeinsam bleiben!<br />
in diesem sinne, Dein j.l.</p>
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		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://bangemachen.com/2009/willkommen/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 14:05:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bangemachen.com/?p=14#comment-25</guid>
		<description>@anton reiser: “wir” werden unsere fahrrräder künftig selber reparieren und daran auch noch spaß haben.

Fahrräder lassen sich heute in der Tat leicht selbst reparieren. Hier ist beispielsweise ein &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=xgCDLV7w6ZA&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Video, was das Auswechseln des hinteren Reifens&lt;/a&gt; erläutert. Und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/results?search_query=bicycle%20repair&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier gibt es noch mehr Videos&lt;/a&gt; rund um die Fahrradreparatur.

Ob das nun Spaß macht, das sollte natürlich jeder selbst entscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@anton reiser: “wir” werden unsere fahrrräder künftig selber reparieren und daran auch noch spaß haben.</p>
<p>Fahrräder lassen sich heute in der Tat leicht selbst reparieren. Hier ist beispielsweise ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xgCDLV7w6ZA" rel="nofollow">Video, was das Auswechseln des hinteren Reifens</a> erläutert. Und <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=bicycle%20repair" rel="nofollow">hier gibt es noch mehr Videos</a> rund um die Fahrradreparatur.</p>
<p>Ob das nun Spaß macht, das sollte natürlich jeder selbst entscheiden.</p>
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		<title>Von: anton reiser</title>
		<link>http://bangemachen.com/2009/willkommen/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>anton reiser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 11:47:14 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Seit Ende Februar 2009 zieht sich der Interdiskurs unserer westlichen Massenmedien buchstäblich hoch &quot;

 seit Februar 09  zieht er mindestens ebenso runter. 

und zwar bereitet er die akzeptanz der eingeleiten abwälzung der krisenkosten, die für die zeit nach der bundestagswahl zu erwarten ist, bereits jetzt durch modifikationen im symbolsystem  vor.
Ein beispiel: in der westfälischen rundschau von heute (19.06.) kritisiert der redaktueu Podgornik in dem leitenden kommentar auf s. 2 die &quot;Rentengarantie&quot; der bundesregierung mit dem argument: &quot;Experten sagen deutliche Lohnrückgänge voraus, was angesichts der Wirtschaftskrise einleuchtet.&quot;
auch die abhängig beschäftigten werden sich also kurz oder lang auf dem &quot;Boden&quot; wiederfinden.
daß der aufschlag auf diesen boden sehr schmerzhaft sein wird, darf aber keinsfalls im medialen interdiskurs gesagt werden, folglich ist die treffende marxsche metapher aus dem kapital für diesen aufschlag auf den boden, &quot; auf das pflaster werfen&quot;,  strikt tabuisiert.
intersessant ist es nun, zu verfolgen, wie dieser &quot;aufschlag&quot; durch modifikationen im symbolsystem 1. sagbar und 2. als subjektiv angenehm  erlebbar gemacht werden soll.
ein zeitartikel  zum thema wie &quot;wir&quot; künftig ohne wachstum leben werden, der vor etwa drei wochen erschien, modifiziert das vehikelsymbol, da er  folgende prognose enthielt: &quot;wir&quot; werden unsere fahrrräder künftig selber reparieren und daran auch noch spaß haben. 
darin also der umschlag von der bewußten nutzung eines alternativen verkehrsmittels durch den kritischen konsumenten der sich alternativ zu den maschinen der konsumgesellschaft  verhalten will (grüne der späten 70er), zum depravierten, dem die gewohnten dienstleistungen nicht mehr zugänglich sind und der  zusätzlich lernen soll, daß er an der geforderten verzichtsleistung gefälligst auch noch spaß zu haben hat.

ich stelle mir vor, daß solche evolutionen des symbolsystems in der gegenwärtigen krise von möglichst vielen zutragenden mediennutzern in dem blog dokumentiert werden könnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Seit Ende Februar 2009 zieht sich der Interdiskurs unserer westlichen Massenmedien buchstäblich hoch &#8221;</p>
<p> seit Februar 09  zieht er mindestens ebenso runter. </p>
<p>und zwar bereitet er die akzeptanz der eingeleiten abwälzung der krisenkosten, die für die zeit nach der bundestagswahl zu erwarten ist, bereits jetzt durch modifikationen im symbolsystem  vor.<br />
Ein beispiel: in der westfälischen rundschau von heute (19.06.) kritisiert der redaktueu Podgornik in dem leitenden kommentar auf s. 2 die &#8220;Rentengarantie&#8221; der bundesregierung mit dem argument: &#8220;Experten sagen deutliche Lohnrückgänge voraus, was angesichts der Wirtschaftskrise einleuchtet.&#8221;<br />
auch die abhängig beschäftigten werden sich also kurz oder lang auf dem &#8220;Boden&#8221; wiederfinden.<br />
daß der aufschlag auf diesen boden sehr schmerzhaft sein wird, darf aber keinsfalls im medialen interdiskurs gesagt werden, folglich ist die treffende marxsche metapher aus dem kapital für diesen aufschlag auf den boden, &#8221; auf das pflaster werfen&#8221;,  strikt tabuisiert.<br />
intersessant ist es nun, zu verfolgen, wie dieser &#8220;aufschlag&#8221; durch modifikationen im symbolsystem 1. sagbar und 2. als subjektiv angenehm  erlebbar gemacht werden soll.<br />
ein zeitartikel  zum thema wie &#8220;wir&#8221; künftig ohne wachstum leben werden, der vor etwa drei wochen erschien, modifiziert das vehikelsymbol, da er  folgende prognose enthielt: &#8220;wir&#8221; werden unsere fahrrräder künftig selber reparieren und daran auch noch spaß haben.<br />
darin also der umschlag von der bewußten nutzung eines alternativen verkehrsmittels durch den kritischen konsumenten der sich alternativ zu den maschinen der konsumgesellschaft  verhalten will (grüne der späten 70er), zum depravierten, dem die gewohnten dienstleistungen nicht mehr zugänglich sind und der  zusätzlich lernen soll, daß er an der geforderten verzichtsleistung gefälligst auch noch spaß zu haben hat.</p>
<p>ich stelle mir vor, daß solche evolutionen des symbolsystems in der gegenwärtigen krise von möglichst vielen zutragenden mediennutzern in dem blog dokumentiert werden könnten.</p>
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