A*: Streit unter Stabsärztebrüdern wie in der Vorerinnerung simuliert!

Aus Anlass der Wahl in A* und der in deren Umfeld aufs höchste prekariserten Sicherheitslage meldete sich Altminister Rühe zu Wort und wurde (wenn auch falsch) mit der Schlagzeile “Rühe fordert baldigen Abzug aus Afghanistan” (FAZ 17.8.2009) zitiert. Nanu? War es nicht Rühe gewesen, der als “MdmBa” (Mann ders mit Betonkinn ausschießt: so in der Vorerinnerung) die Bundeswehr in die “Kampfeinsätze in Übersee” hineinbugsiert hatte? Tatsächlich plädiert er unbedingt für Sieg in A*: Dazu müsse es aber einfach härter zur Sache gehen. Nach einem Sieg könnte die Wehr dann in etwa 2 Jahren mit dem Abzug anfangen. Darüber regt sich nun der andere Altminister Struck, der mit dem Bismarck-Makeup, auf: Er habe nichts zurückzunehmen von der Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch, und unser jetziger Jungs-Jung habe recht, wenn er 5-10 Jahre in A* bleiben wolle.

Sommertheater? Vielmehr die realisierte Simulation des Streits der Stabsärztebrüder aus der Vorerinnerung! “Hausaufgabenmacher” gegen “Weltmissionare”, d.h. Bundeswehr in “unsere” näheren Einflusssphären (wie Balkan) oder weit weg nach “Übersee” – Rühe macht sich da zum Sprecher jener Generäle und Stabsärzte, die meinen, dass “wir” uns übernehmen, wenn wir beides gleichzeitig machen wollen. Gut, wo “wir” jetzt schon mal im Sumpf von A* sitzen, dürfen “wir” nicht als Verlierer rausgehen. Das wäre sehr schlecht für unser “Ansehen” “da unten” und also für unseren 3. Versuch. Also “zur Sache”: 2 Jahre richtiger Vietnamkrieg mit allem Drum und Dran bis zum Endsieg – aber nicht ewig dort bleiben. Struck geht damit durchaus d’accord: Er ist aber pessimistischer über die Zeit bis zum Endsieg. Und beide Stabsärztebrüder sind sich in einem 100%ig einig: Merkel muss endlich “mutig die Wahrheit sagen”. Struck: “dass die Jungs da sterben können, und dass sie da Afghanen töten können, dass das da zur Sache geht”.

“Zur Sache” – Schluss mit Schätzchen.

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